Kaufen oder Verkaufen

Binäre Optionen sind in verschiedene Handelsarten unterteilt. Dabei sind die am häufigsten gehandelten Arten, die klassischen Call- und Pull-Optionen, Range-Optionen und Touch-Optionen. Trader sollten sich umfassend mit den Chancen und Risiken der verschiedenen Handelsarten von binären Optionen auseinandersetzen, bevor mit dem Handel begonnen werden kann.

Binäre Optionen in der Übersicht

  • Ein Basiswert liefert die Grundlage einer binären Option
  • Binäre Optionen sind Termingeschäfte
  • Mit binären Optionen können hohe Gewinne erzielt werden, ebenso Verluste
  • Binäre Optionen können auch mit geringem Kapitaleinsatz gehandelt werden
  • Verschiedene Handelsarten auch für Einsteiger geeignet

Was sind binäre Optionen? – eine Kurzdefinition

Beim Handel mit binären Optionen kann sich der Trader verschiedener Handelsarten bedienen. Die Grundlage von binären Optionen liefert ein bestimmter Basiswert. Dabei kann es sich, um Basiswerte der folgenden vier Gruppen handeln:

  • Währungen
  • Aktien
  • Indizes
  • Rohstoffe

Es wird auf eine bestimmte Kurs- und Preisentwicklung des Basiswertes gesetzt.

Diese Möglichkeiten gibt es, um mit binären Optionen zu handeln

Es gibt verschiedene Handelsarten von binären Optionen. Der Trader muss sich über Chance und Risiko von Gewinn und Verlust der unterschiedlichen Möglichkeiten bewusst sein, bevor der Handel mit binären Optionen begonnen werden kann. Die folgenden binären Optionen werden in der Praxis häufig gehandelt:

  • Call- oder Put-Optionen
  • Touch-Optionen
  • Range-Optionen

Chancen und Risiken der verschiedenen Handelsarten

Die Handelsarten von binären Optionen unterscheiden sich nicht nur in der Art des Geschäftes, sondern ebenso im Verhalten von Chance und Risiko. Für Einsteiger in die Materie zeigen sich die Call- oder Put-Optionen angemessen, da hier auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes zu einem festgelegten Laufzeitende gesetzt wird. Der Trader muss sich nicht auf einen bestimmten Kurspreis, der während der Laufzeit erreicht werden muss, festlegen.

Für versierte Trader, die über ein gewisses Fachwissen verfügen, zeigen sich Range-Optionen interessant. Da der Handel mit binären Optionen spekulativ ist, sollte sich der Trader auf dem Markt auskennen, um die Entwicklung von Preis und Kurs des Basiswertes einschätzen zu können. Bei den Range-Optionen muss sich der Trader genauer festlegen, sodass hier das Risiko entsprechend höher ist.

Ein mehr an Risiko zeigen ebenso die Touch-Optionen im Vergleich zu den Call- und Put-Optionen. Hier muss der gewählte Basiswert einen vorhergesagten Kurs berühren oder eben nicht, damit der Trader einen Gewinn verbuchen kann.

Bei den unterschiedlichen Handelsarten werden zudem noch High-Yield-Optionen angeboten. Diese Optionen zeichnen sich durch ein höheres Risiko aus, da sich der Trader auf ein bestimmtes Ereignis festlegen muss. Dabei reicht es nicht aus einen steigenden oder fallenden Kurs einzuschätzen. Da die Trefferquote somit weniger wahrscheinlich wird, steigt das Risiko. Jedoch kann der Trader bei richtiger Einschätzung einen höheren Gewinn mit High-Yield-Optionen erreichen.

Die Auswahl der richtigen Handelsarten bei binären Optionen

Call- oder Put-Optionen: Die klassische Variante beim Handel mit binären Optionen stellen die Call- und Put-Optionen dar. Hier gibt der Händler eine Richtung an, in die sich der Kurs des Basiswerts entwickelt. Es kann auf steigende oder fallende Kurse gesetzt werden. Die Wahl des passenden Basiswertes spielt eine wichtige Rolle. Neben der Entscheidung für einen bestimmten Basiswert muss sich der Trader für eine Laufzeit entscheiden. Diese kann von Sekunden bis hin zu einem Jahr betragen. Am Ende der Optionslaufzeit muss der Kurs des Basiswertes die prognostizierte Richtung aufweisen, um eine Rendite zu erzielen. Weist der Kurs die Einschätzung des Traders am Ende der Optionslaufzeit nicht auf, kommt es zu einem Verlust. Bei Call- oder Put-Optionen ist lediglich der Kurs am Ende der Optionslaufzeit entscheidend, wie sich der Kurs, während der Laufzeit verhält, ist hier nicht relevant.

Turbo-Optionen: Die sogenannten Turbo-Optionen, zu denen die 60-Sekunden-Optionen u.a. zählen, besitzen einen besonders kurzfristigen Charakter. Das Verfahren auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, wird beibehalten. Dabei bildet die kurze Ablaufzeit den Unterschied zu den einfachen Call- und Put-Optionen.

Touch-Optionen: Bei den Touch-Optionen gibt es verschiedene Unterarten, zu denen die One-Touch-Optionen und die No-Touch-Optionen zählen. Bei den Tradern zeigt sich die One-Touch-Option beliebt. Hier muss sich der Trader darauf festlegen, dass der Kurs des Basiswertes einen bestimmten Wert berührt. Dieses muss bis zum Ende der Optionslaufzeit geschehen, um eine Rendite zu erzielen. Dabei reicht es aus, wenn die einmalige Berührung des geschätzten Wertes, während der Laufzeit geschieht. Wird der prognostizierte Kurs berührt, wird die Option beendet und der Trader kann einen Gewinn verbuchen. Umgekehrt verläuft es sich bei den No-Touch-Optionen, da hier darauf gesetzt wird, dass der Kurs nicht berührt wird.

Range-Optionen: Des Weiteren zeigen die Range-Optionen eine Variante der binären Optionen auf. Bei den Range-Optionen muss der Trader eine Kursspanne definieren. Dies geschient durch die Festlegung von Ober- und Untergrenze, in der sich der Kurs bewegen darf oder eben nicht. Es gibt die Inside-Optionen, die sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens bewegen und die Outside-Range, bei denen darauf gesetzt wird, dass der Rahmen durchbrochen wird. In den meisten Fällen sind die Range-Optionen mit einer Ablauffrist versehen, zu der, das vorhergesagte Ereignis eintreffen muss. Was während der Laufzeit geschieht, spielt in diesen Fällen keine Rolle.

 Für wen eignen sich die verschiedenen Handelsarten?

Um mit binären Optionen erfolgreich zu sein, müssen sich Trader eine gute Strategie zurechtlegen und sich mit den Produkten selbst auseinandersetzen. Dabei präsentieren die Handelsarten von binären Optionen für Einsteiger, wie für Fortgeschrittene attraktive Möglichkeiten.

Das Funktionsprinzip von Call- oder Put-Optionen ist leicht verständlich und ist somit auch für Anfänger gut nachzuvollziehen. Jedoch sollte sich der Trader über wichtige Punkte im Klaren sein. Dazu gehören die Wahl des passenden Basiswertes und die Höhe des zu investierenden Kapitals. Binäre Optionen können auch mit geringem Kapitaleinsatz gehandelt werden, sodass auch mit wenig Kapitaleinsatz eine gute Rendite erzielt werden kann. Natürlich sollten interessierte Einsteiger nicht vergessen, dass binäre Optionen ein spekulatives Finanzinstrument darstellen, das ein gewisses Risiko mit sich bringt.

Gerade bei Touch- und Range-Optionen müssen Trader die Entwicklung auf dem Markt genau verfolgen. Damit die Marktentwicklung zum Vorteil genutzt werden kann, können Strategien wie die Trendfolgestrategie oder die Volatilitätsstrategie bei der Entscheidung zur richtigen Handelsart beitragen.

Vor- und Nachteile von binären Optionen

Vorteile Nachteile
Mit geringem Kapitaleinsatz handelbar Spekulativ
Hohe Renditen möglich,… ebenso hohe Verluste
Verschiedene Handlesarten zeigen sich leicht verständlich Einige Handelsarten eher für erfahrene Trader geeignet

Fazit

Binäre Optionen verfügen über unterschiedliche Handlesarten, deren Differenzierung Einsteiger zunächst vornehmen müssen. Mit binären Optionen können hohe Renditen, aber auch ebenso hohe Verluste eingefahren werden, daher gilt sich ausgiebig mit den verschiedenen Handelsarten zu beschäftigen, bevor der aktive Handel mit binären Optionen beginnt.